Long time no Post!!

Hallo ihr Lieben!! 
Ich habe schon sehr lange nichts mehr von mir hören lassen. Nur wer meinen Instagram Blog verfolgt, weiss was in den letzten Monaten bei mir so passiert ist. Fairerhalber, weil es auch Menschen bei Facebook gibt, die meinen Weg verfolgen, möchte ich euch heute ein Update geben.
Nun, wo soll ich anfangen. Das Jahr 2018 war leider nicht so auf meiner Seite. Angefangen damit, dass ich eine Lungenentzündung hatte von der sich meine Lnge leider nicht mehr so erholt hat wie man sich das gewünscht hatte. Die Ausbildng habe ich mit bravur abgeschlossen. Im Sommer/Herbst folgte ein Nervenzusamenbruch, ich hatte keine beruflichen Aussichten, Zukunftsängste. Es kam wies kommen musste. Ich landete auf der Psychatrischen Notfallklinik, auf der ich mir in einem Ohnmachtsanfall zu allem hin das Steissbein brach. Ich wurde dann in meine gewohnte Klinik verlegt, wo ich mich auch um einiges besser aufgehoben fühlte. 
Kaum wieder zu Hause der nächste grobe Infekt und einen Monat später gleich nochmal. Beide Male im Krankenhaus, Lungenfunktion total im Eimer. So schlecht war sie bis dahin noch nie...
Die Ärzte schickten mich schlussendlich im Dezember in die Computer Thomografie. Ergebnis: Ja Frau G. Wir sehen da ein paar Auffälligkeiten die wir genauer untersuchen möchten. Dafür müssten Sie zur Lungenspiegelung kommen. Im Januar stand dann endlich der Termin vor der Tür. Die Vorstellungen und der Stress, was diese Spiegelung ans Tageslicht führen könnten, waren zu viel für meine Seelentierchen und auch für meinen Körper. Kaum im Krankenhaus angekommen, bekam ich hohes Fieber und starke Halsschmerzen. Die Spiegelung wurde abgesagt und mich, mich liess man weiterhin in der Ungewissheit was mit meiner Lunge los ist.
Es wurde Februar, die Spiegelung war noch immer nicht gemacht, meine Nerven lagen blank. Ein Zufall wollte es dann, dass ich zur Oberärztin zur Sprechstunde kam. Meine Lungenfunktion stetig schlechter. Dann der Schlag in die Magengrube: Ja Frau G., eigentlich brauchen wir keine Lungenspiegelung, weil es offensichtlich ist, was hier vor sich geht. Diagnose: chronische Abstossung.
Mein Hirn machte schon Pläne für meine eigene Beerdigung, ich sah meine Zukunftspläne dahin flattern. Meine Ärztin konnte mir aber schnell den Wind aus den Segeln nehmen. Eine chronische Abstossung ist zwar nicht gerade die beste Diagnose, die ich mir hätte vorstellen können. Jedoch ist sie auch nicht das Todesurteil. Das ganze wird mit einer Photopherese Therapie behandelt. Man kann sich das wie eine Dialyse vorstellen. Dabei werden die weissen Blutkörperchen so bearbeitet, dass diese nicht mehr gegen meine Lunge wirken. Um diese Therapie zu machen bekam ich dann Mitte Februar einen Port, einen direkten Venenkatheter der den Namen Jason Justin trägt. Die Therapie erfolgt anfangs alle zwei Wochen, für zwei Tage. Gestern und heute hatte ich die dritte Sitzung.

Wisst ihr, ich habe die Diagnose selbst sehr schnell akzeptiert. Vielleicht auch, weil ich es irgendwie geahnt habe. Was mich an meiner Geschichte stört, ist eher, dass man die Diagnose schon im Dezember hätte stellen können, nur niemand den Mut hatte, mir mitzuteilen was Sache ist. Ich habe mich etwas veräppelt gefühlt. Mit der Diagnose selbst komme ich gut klar. Das Leben geht weiter. Solange ich atme kämpfe ich...