Story about my Tattoos #2

Hallo ihr Lieben.

Naja irgendwie hab ich nicht herausgefunden, warum sich eine komplett andere Schrift im letzten Post reingeschlichen hat. 

Aber den kompletten post neu zu schreiben, auf das hab ich keinen Bock.

Heute hatte ich überbetrieblicher Kurs. Für die, die es nicht wissen: Das sind Kurse, die man während praktischen Erfahrungen in der Ausbildung obligatorisch besuchen muss, Nicht gerade äusserst Spannend, aber scheinbar nicht weg zudenken.

aber ich will euch heute ja nicht mit meinen Alltags-Geschichten langweilen, sondern euch hier mehr zu meinen Tattoos erzählen.

 

Heute geht es um mein zweites Tattoo. Naja eigentlich könnte man das Tattoo als zwei Tattoos zählen. Aber da es zusammen gehört ist es eines.

Hierbei handelt es sich um die Tätowierungen auf meinen Fussrücken. gestochen hab ich dieses aber nicht bei dem Tätowierer des ersten Tattoos, sondern bei dem Tätowierer, den ich liebevoll Tätowierer des Vertrauens nenne. 

Damals dachte ich, dass nach meiner Operation Schluss sein wird mit Farbe unter die Haut stechen und dem entsprechend eilte auch der Tattoo-Termin. Das Tattoo hat mir eine ganz liebe Freundin gezeichnet. Mir war das damals enorm wichtig. 

Wie ihr auf dem unteren Bild erkennen könnt, habe ich zu der Zeichnung der Schlaufen die Wörter "Against Normal" stechen lassen. Genau, den Namen meines Blogs. Aber warum eigentlich Against Normal?

Wer etwas englisch kann, hat bestimmt schon bemerkt, dass die Worte übersetzt: "gegen das Normale" bedeuten. Als ich damals einen Namen für meinen Blog suchte, hatte ich die ganze Zimmerwand mit Papierschnipsel, die ich aus verschiedenen Magazinen ausgeschnitten habe, voll geklebt. Ich hab da unter anderem nicht nur schöne Fotos sondern auch Titel aufgeklebt. Damals gab es eine Promotion einer Einkaufskette, die sich Against Normal nannte und als ich meinen Blog erstellte, musste ein Namen her. Ich schaute mich in meinem Zimmer um und meine Augen fielen unmittelbar auf die zwei Worte. 

Die Worte Against Normal sind aber nicht einfach nur der Name von meinem Blog. Nein, für mich sind die Worte viel mehr. 

Sie bedeuten für mich, dass ich eigentlich gar nicht "normal" sein möchte. Vor meiner Blog Zeit hatte ich oft Mühe mit der Akzeptanz meiner Krankheit. Ich hab zwar immer meine Therapien durchgezogen, aber ich wollte unter keinen Umständen mit anderen Gleichgesinnten zu tun haben. Für mich war klar: Ich habe die Krankheit, nicht umgekehrt. Mit der Zeit habe ich gelernt: Aber wer wäre ich denn, wenn ich diese Krankheit nicht hätte? Ich hätte nicht diese tolle Familie, habe, Ich hätte nicht die verständnisvollen Freunde, ich hätte vielleicht niemals angefangen einen Blog zu schreiben und ich hätte vielleicht nie so viele tolle neue Leute, wie ihr es seid kennengelernt. 

Auch die Stelle auf der sich dieses Tattoo verbindet, hat einen Hintergrund. So wie ich bin, geh ich meinen Weg und lasse mich nicht von anderen verbiegen! 

Heute bin ich sehr stolz darüber, ohne dabei eingebildet zu klingen, welchen Weg ich mit diesen Füssen, dieser Tätowierung, gegangen bin. Und ich möchte somit jedem Menschen, der diesen Text jetzt liest und selbst mit einer Krankheit lebt, mitgeben, das eine Krankheit nicht nur eine Bestrafung ist, auch wenn es traurigerweise nicht immer eine solch positive Wendung gibt wie bei mir, sondern man auch immer ein Stückweit daraus lernen kann. 

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