Story about my Tattoos #1

 

Ich habe mich auf dem Blog seit November nicht mehr gemeldet, vielleicht weil mein Leben momentan nicht gerade das spannendste auf dieser Erde ist. Ich arbeite, hatte ne hartnäckige Erkältung mit leichter Lungenentzündung und bin jetzt wieder einigermassen fit.

 

Die, die mir auf Instagram folgen, haben etwas mehr von meinem Leben mitbekommen und da wurde auch gewünscht, ich solle über meine Tattoos sprechen. Ich habe das erste Tattoo über die Instagram-Story aufgenommen, das hat auch eigentlich ganz gut geklappt, aber das bin nicht ich, jedenfalls NOCH nicht. Ausserdem hab ich immer das Gefühl ausgelacht zu werden und fühl mich üüüüberhaupt nicht wohl damit. Sollte ich aber vielleicht mal lernen, wenn ich zum Fernsehen oder Radio möchte… Aber lassen wir das. 

 

Da ich mich im Moment viel wohler fühle, wenn ich hier schreiben kann, mach ich das nun so. Ich merke gerade, dass das hier ein längerer Post werden könnte.

 

 Zu meinem ersten Tattoo habe ich vor einer Woche, wie oben erwähnt, ne Story dazu gemacht. Nun aber auch noch für die Menschen die das nicht mitbekommen habe.

 

Mein erstes Tattoo war damals der Schriftzug am Schlüsselbein. Ich wusste eigentlich schon lange, dass ich unbedingt ein Tattoo haben wollte. Da es mit aber damals nicht mehr so gut ging, wollte ich mir jeden Tag mein Motto vor Augen behalten. «Solange ich atme…». Ich habe es damals in verschiedenen Sprachen in Erwägung gezogen, aber entweder war dann der Satz viiiiel zu lange oder ich konnte mich mit der Sprache nicht identifizieren. Darum blieb es bei deutsch. Ich hab mich leider damals nicht genug informiert, hatte mir einfach in den Kopf gesetzt, jetzt ein Tattoo zu wollen. So habe ich mich bei einem Tätowierer, der ca. 2 Monate nach meinem Tattoo stechen, Konkurs gegangen ist. Man muss dazu sagen, dass er mir anfangs sehr seriös vorkam. Aber wenn ich heute dieses Tattoo genauer betrachte und es mit meinen späteren vergleiche, ist es das einzig hässliche, das ich hab. Ich hab mir schon überlegt, ein Cover Up davon zu machen und den Satz einfach neu stechen zu lassen. Aber ich denke, dann wäre es nicht mehr das selbe wie damals. Kurz bevor ich dieses Tattoo gestochen habe, bekam ich Sauerstoff. Es war, glaube ich, das erste Mal, dass ich mit einer Freundin und dem Sauerstofftank im Schlepptau in der Stadt war. Als ich mir dieses Tattoo stach, hab ich mir geschworen, dass ich bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen werde, komme was wolle. Ich glaube dieser Satz hat mir ein halbes Jahr später zusätzlich Kraft gegeben, nebst meiner Familie und Freunden. Solange ich atme, kämpfe ich, solange ich atme, hoffe ich, solange ich atme, bin ich!

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Michelle (Sonntag, 11 Februar 2018 22:06)

    Schön geschrieben! ich warte schon sehnsüchtig auf deine nächsten Geschichten zu den Tattoos. Freue mich schon drauf. Schönen Abend noch und lieben Gruß �

  • #2

    Sarah (Montag, 12 Februar 2018 06:43)

    Wunderschln geschrieben. Und es ist interessant wenn das tatoo so ein tiefgründiger gedanken dahinter hat, weil dann ist es sehr bedeutungsvoll.
    Ich freue mich auch auf weitere beiträge von dir.

  • #3

    Phila (Montag, 12 Februar 2018 22:59)

    Es ist nicht verpfuscht, wenn eine schöne Erinnerung dran hängt!!!! (Damit rechtfertige ich auch mein erstes vernarbtes & viel zu teures Tattoo ;))
    Grüßchen
    Phila