Was gibt's Neues?

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Ich schulde euch immer noch das Fazit von meinem Frankreich Aufenthalt. Damit fangen wir nämlich jetzt auch an.

Der Frankreich Aufenthalt war für mich eine super, super Erfahrung. Ich bin wieder ein Stück daran gewachsen. Ich merke gerade jetzt, diese Woche, ganz besonders, dass es mich viel weniger stresst, alleine zu sein, als vor dem Aufenthalt. Alleine für mich zu sorgen, auf mich selbst gestellt sein, bereitet mir viel weniger Probleme und Bauchschmerzen. Meine Mama ist im Urlaub. Ich denke, für jeden Menschen, der eine schwere Zeit durchmachen musste ist ein solcher Aufenthalt etwas. Man findet wieder zu sich selbst, man fragt sich ständig, was tut MIR gut, was gefällt mir, was halte ich für richtig. Meine Geschichte hat mich in vielen Dingen sehr verunsichert. Meistens konnte ich grössere Entscheidungen nie treffen, ohne Rücksprache mit meinen Eltern zu halten. Ich würde nicht sagen, dass das ganz vorbei ist, meine Eltern (inklusive Stiefeltern), wie auch mein Bruder, eigentlich meine gesamte Familie bleiben für mich besonders enge Bezugspersonen, vielleicht mehr als für andere Menschen. Aber ich weiss nun, dass es auch alleine geht. Klar ist, dass man nach einem Monat nicht perfekt Französisch reden kann. Ich würde aber sagen, dass ich mich viel mehr getraue zu sprechen. Nach einem Monat hat man sich gerade einmal an die Gastfamilie, an den Alltag und natürlich an die Sprache gewöhnt. Man weiss langsam, wie man mit der Gastfamilie kommunizieren muss, man weiss dann langsam wo alles steht und liegt, man weiss den Weg zum Klo im Schlaf, ohne mitten in der Nacht die Treppe hinunter zu brettern, man hat sich an den Geruch in der Wohnung und Strassen, an die Affenhitze und sogar an den Hundekot auf den Strassen gewöhnt. Ich wäre sososooooo Gerne noch viel länger da geblieben. Vielleicht auch, weil ich da nicht in erster Linie die Lungentransplantierte war, sondern einfach eine junge Frau, 23, aus der Schweiz...

Was gibt's negatives? Für jemanden der richtig grosse Portionen isst, für den ist Frankreich nur dann etwas, wenn man sich in einer WG einquartiert und selbst für ein nahrhaftes Essen sorgt. Ich glaube, Franzosen allgemein kochen nicht gerne oder haben es schlicht und einfach nicht gelernt. Für mich ist jedenfalls klar, dass ich bei meinem nächsten Aufenthalt keine Halbpension mehr bezahlen werde sondern nur noch Frühstück und für den Rest sorge ich selbst.

 

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