Tag 2/3

So nachdem mein kack Tablett hier irgendwelche Faxen machte und mir den kompletten schon geschriebenen Text gelöscht hat, nochmal von vorne...

Heute erzähle ich euch von meinem 2. und 3. Tag hier. Also davon, wie es mir an meinem ersten und zweiten Schultag ergangen ist.

Ich fange mal mit dem Dnnerstag an. Nachdem dann irgendwann einmal alles ruhig war, weil wegen des Musik Festes konnte ich prima schlafen. Am Morgen bin ich dann alleine aufgestanden, meine Gastmutti war schon arbeiten. Jedenfall hiess es, ich solle um 08.15 Uhr in der Schule antanzen. Ich bin Schweizerin, darum war ich schon um 08.00 Uhr da. Das sich das frühere Aufstehen nicht gelohnt hatte merkte ich sofort nachdem ich alle Räume der Schule gesehen hatte. Die generelle Schulzeit ist hier anscheinend erst um 09.00 Uhr. Ich sass dann also noch etwa 40 Minuten wenn nicht länger einfach nur da und merkte dann irgendwann dass ich in der Schule auch Wlan habe. Sehr cool! Um 09.00 Uhr kamen dann meine Mitschüler und ich, ich stellte fest das mein Handy weg war. Ich fing also ganz hektisch an zu suchen und geriet total in Rage da ich es nirgends finden konnte. Dazu war ich sonst schon etwas mit allem überfordert und die Mitschüler nicht zu kennen machte es nicht gerade besser. Ich war den Tränen echt nahe und war kurz davor einfach zu gehen, aber ich musste ja zuerst mein Handy wieder haben. Die Lehrerin bemerkte das Ganze dann irgendwann und fragte was los sei. Ich teilte ihr mit das mein Handy weg war, in französisch natürlich. Die ganze Klasse suchte dann nach meinem Handy und ich kippte zum 5x meinen Rucksack aus. Nichts. Dann räumte eine andere Lehrerin die inzwischen Wind davon bekommen hatte noch mal meinen Rucksack aus und... Das Handy war drin. Ich kanns euch nicht erklären, nur soviel: Das Handy muss beim in den Rucksack räumen in ein Seitenfach gerutscht sein. Vom Nebenfach wusste ich bis dato nicht einmal etwas!!! Es war mir einfach nur UNGLAUBLICH peinlich... Und das geschah bevor die Mitschüler überhaupt meinen Namen kannten... Danach konnten wir endlich mit dem Unterricht beginnen. In meiner Klasse sind Menschen aus aller Welt. Kolumbien, Australien, Brasilien, Holland, Schweden, Österreich, Deutschland und auch die Schweiz sind vertreten. Die Lehrerin ist eine gany nette Frau und sie spricht echt so, dass man sie gut versteht. Ich hätte das ehrlich nicht erwartet. Am Mittag holte ich mir ein Sandwich und setzte mich in mein Zimmer. Ich war echt fix und fertig, es blieb aber nicht beim Morgen in der Schule. Ich musste Nachmittags wieder hin. Intensivkurs Mündlich. Die Klasse wurde geteilt. Auch hier, eine wundervolle Lehrerin! Um 16.00 Uhr war dann auch Schluss und ich hatte Kopfschmerzen. Dazu möchte ich sagen, dass es für den Kopf ungemein anstrengend ist, da man alles im Kopf übersetzen muss um zu verstehen was die Lehrer sagen. Bei Englisch fällt mir das viel leichter, weil ich die Sprache bessere beherrsche. Dazu kommt noch, dass ich letzte Woche im Krankenhaus war und mich Infusionstherapien meistens erst danach sehr müde machen. Nach dem ich also eine Kopfschmerztablette genommen hatte, machte ich mich auf die Suche nach einem Supermarkt und fand ihn dann auch. Da deckte ich mich mit Knabberzeug ein und ging nahc Hause. Eigentlich hätte am Abend die Schule etwas organisiert, aber ich verzichtete darauf und ging relativ früh schlafen. 

Tag 3. Heute konnte ich etwas länger schlafen und wusste dass ich Nachmittags keine Schule hatte. Wir machten dann mit der Schule einen kleinen Ausflug. Okay Ausflug ist etwas übertrieben. Wir waren genau 20 minuten da. Wir besuchten eine Ausstellung in der örtlichen Kirche von einem Künstler namens: Jean-Michel Othoniel. Vielleicht kennt den jemand? Nach der Schule machte ich mich auf den Weg zu einem Shoppingcenter, welches sich dann am Ende als La Fayette herausstellte und sogar nicht meine Preisklasse war. Ich kehrte dann wieder um, diesmal aber mit dem Tram. Wieder beim Supermarkt angekommen, wollte ich mir da etwas zu trinken kaufen, da sprach mich ein Obdachloser an, ob ich etwas Kleingeld hätte, auf dem Arm hatte er einen Welpen. Da hatte er mich. Aber ich entschied, ihm kein Geld zu geben und kaufte ihm stattdessen Hundefutter und Leckerlis und eine Flasche Wasser. Er hat sich so darüber gefreut und ich wusste, dass ich nun etwas richtig gemacht hatte. Dann schleppte ich meinen Einkauf nach Hause und sah dann erst, dass zwei Minuten von meinem Zuhause weg ebenfalls ein Supermarkt gewesen wäre. Bravo! Ich kam SCHWEISSGEBADET zu Hause an und sah aus als hätte ich gerade einen Marathon hinter mir. Ich brauchte nun einfach nur noch eine Dusche. Und nun sitze ich hier, höre Musik, warte auf die Gastmami und schreibe euch diesen Artikel. Ich hoffe ich kann am Wochenende endlich das Meer sehen!! Ich wünsche euch auf jedenfall ein schönes Wochenende, trinkt genug und geniesst es! Eure Elli :**

Kommentar schreiben

Kommentare: 0