Tag 1 Montpellier

Hallo Leute. Ich dachte mir, ich berichte euch von meinem ersten Tag, also von gestern.. Meine Reise begann also gestern Abend um 17. 00 Uhr. Wir fuhren zum Flughafen und hatten erst einmal Stau. Das war aber nicht so schlimm, da wir genug früh dran waren. Am Flughafen angekommen hatte ich erst einmal das böse Erwachen, ich hatte 3kg zuviel in meinem Koffer. Toll. Eigentlich hätte ich zu Hause mein Koffer EXTRA gewogen, aber diese Waage hatte wohl gelogen. Nun gut, ich musste also dann erstmal drauf zählen. Dann hieß es Abschied nehmen von Mama und meinem Stiefvater. Ich hätte am liebsten den Koffer wieder genommen und nach Hause, aber es hieß jetzt Augen zu und durch. Also bin ich dann alleine weiter. Vor dem Handgepäck Scanner hab ich mir erstmals echt in die Hose gemacht, weil ich meine Medikamente in der Tasche hatte und ja, hätte ich nein Dokument in dem alles steht wofür ich diese Rationen brauche, wäre ich wohl verhaftet worden. Mir war trotzdem sau unwohl. Dann ging zum Flugzeug. Verspätung 20Minuten. Ich also meiner Gastmutter sofort bescheid gegeben. Im Flugzeug hatte ich dann so ein wirklich außergewöhnlich hässlich riechende Typ vor mir, so dass ich jedes Mal wenn ich in meiner Tasche was suchte, dachte, ich hätte die Nase direkt unter seine Achseln gesteckt. BAH... Der Flug allerdings verlief dann äußerst gemütlich. In Frankreich angekommen, musst ich ja noch meinen Koffer holen. Ihr wisst vielleicht nicht wie wenig Kraft ich habe, daher hatte ich mir schon im Flugzeug, nein TAGE vor dem Flug den Satz <<Est ce que vous m'aidez avec ma valise?>> zurecht gelegt und hab da vor diesem Koffer Laufband meinen Mut zusammen genommen und jemanden gefragt. Nur ob das französisch war, was ich da gefaselt habe, weiss ich nicht, denn ich hätte wohl auch mein professionellstes Französisch herausgraben können, der Mann war nämlich Deutscher aber half mir dann trotzdem. Dann marschierte ich mit meinem Koffer Richtung Ausgang und sah dann auch sofort meine Gastmutter. Sie plauderte dann frisch fröhlich los und ich verstand wirklich alles. Das Eis war sofort gebrochen und ich war echt glücklich. Bei der Wohnung dann angekommen war die Begeisterung noch größer. Sie wohnt wirklich MITTEN in der Stadt. Nur leider im 3 und 4 Stock des Hauses. Bravo. Ich mit diesem viel zu schweren Koffer und sie. Den Koffer haben wir dann mit aller Kraft und Mühe in die Wohnung geschleppt und mir war es nur noch peinlich, weil ich soviel mitgenommen habe... Ausserdem war gestern der 21. Juni und da feiert man in Frankreich das Musikfest. Es war einfach in jeder Gasse Musik zu hören. Ich bin dann mit der Gastmutter und ihrem Freund noch ein Bisschen auf die Gassen und haben da ein Eis gegessen. Eigentlich war ich aber toooootal fertig von der Reise und wollte schlafen. Aber als ich dann um Mitternacht zurück in der Wohnung war, war an schlafen nicht zu denken. Warum? Wie gesagt liegt die Wohnung mitten in der Stadt und das Musikfest war dementsprechend auch zu hören. Ich musste die Fenster aber offen behalten weil die Luft im Zimmer förmlich stand und dazu noch der DJ der irgendwie nun die Musik extra laut aufdrehte. Danke dacht ich nur. Um 2 Uhr war dann aber auch Mal Schluss und ich konnte schlafen, musste dann aber noch mal und bin zur Krönung wieder einmal die Treppe hinunter gerutscht. Wieder im Bett dachte ich nur, okay es kann morgen nur besser werden. Das klingt jetzt alles echt negativ, merke ich gerade, aber ich hab mich hier echt direkt wohl gefühlt und mich an mein Kindheit erinnert, als ich die Sommerferien auch in Frankreich verbracht habe... Wie es heute war, als ich meinen ersten Schultag hatte, gibt es aber dann morgen. Jetzt gibt es dann Taboule von meiner Gastmami gekocht. Ich bin gespannnnnt. Eure Elli  

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