Wilkommen zurück!

Liebe Leute! Lang ists her als ihr von mir gehört habt. Die letzten Wochen waren bei mir nicht sehr einfach. Ich musste von meinem Urlaub im Süden der Schweiz frühzeitig wieder nach Hause, weil ich wieder enorme Panikattacken bekommen habe und die Challenge zu meinem Selbstvertrauen musste ich ebenfalls abbrechen, weil es für meine Psyche eine einzige Überforderung geworden ist. Ich habe in dieser Woche dazu noch einen sehr sehr lieben Menschen verloren, was mich dann komplett aus der Bahn geworfen hat. Der Urlaub in Portugal lag also so zusagen auf brechendem Eis und ich musste mir ernsthaft überlegen, ob ich da wirklich hinfliegen soll. Ich hatte enorme Angst, zu versagen und vor der fremden Umgebung. Ich hatte Angst, dass ich mich da nicht wohl fühle und mit meinen Panikattacken nicht weiss wohin, denn nach Hause wäre da keine Option gewesen. Ich habe mir aber so sehr gewünscht endlich wieder einmal das Meer zu sehen. Als ich vor meiner grossen OP im Krankenhaus lag, war das mein grösster Wunsch. Das Meer sehen. Und so habe ich mich dann überwunden und bin geflogen. Der Flug war ohne Turbulenzen, jedoch für mich der reinste Horror. Ich hab mich dann mit Beruhigungsmittel zugeballert und so war die Reise mehr oder weniger angenehm zu überstehen. Es hat dann eins, zwei Tage gedauert bis ich mich an die Umgebung gewöhnt hatte. Aber dann, als ich das Meer gesehen habe, war alles vergessen. Die Meerluft ein und aus atmen. Herrlich! Und immer wenn ich da den Sand zwischen den Zehen gespürt hatte und mein Buch gelesen habe, habe ich mich meiner verstorbenen Freundin so nahe gefühlt. Es war manchmal so, als würde sie neben mir sitzen. Ich hab mich aber auch oft gefragt, ob das was ich hier mache, hier am meer, fair ist. Darf ich überhaupt wieder lachen. Aber eine Stimme, ihre Stimme hat mir gesagt: Elii, sei nicht traurig, lache, geniesse deinen Urlaub! Ich gönne dir das von ganzem Herzen! 

Ja so war sie, auch wenn es ihr oft nicht gut ging, sie hat nie jemandem ein tolles Erlebnis oder sonst was vergönnt. Sie hat auch wenn die Sitaution noch so scheisse und aussichtslos aussah, trotzdem immer positiv voraus geschaut. Sie hatte immer ein offenes Ohr und aufbauende Worte für einen bereit. Sie war für mich ein echtes Vorbild. Und genau das alles vermisse ich so sehr. Dieses kleine, zierliche, immer lachende Mädchen fehlt. Aber ich weiss, dass sie nicht nur auf dem Foto immer dabei ist. Sie ist es auch, weil sie tief in mein Herz gebrannt ist und ich weiss wie sie auf einer Wolke hockt und mir verschmitzt zu grinst. Ich sehe sie genau vor mir! Nun bin ich wieder zu Hause und was soll ich sagen? DANKE Klimaanlage. Ich hab mir eine excellente Erkältung eingefangen und mein Gesicht fühlt sich an wie von einem Laster überfahren. Aber was solls. Jammern bringt nichts. Ich trinke jetzt trotz Hitze meinen Kamillentee und lese mein Buch weiter! Eure Elii :**

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